Blog von Birgit Marita Jost
- mal ganz privat -




Zur Finanzkrise hat Byron Katie auf ein Video mit einer "Work" von ihr hingewiesen. Ein wundervoll authentischer Mann im Dialog mit Byron Katie. Seine vollständige Überzeugung: Ich brauche es, dass mein Geld sicher ist und ich brauche Geld. Einiges an Erkenntnissen entwickelt sich im Laufe des Gespräches; es ist humorvoll und befreiend.

Mein Mann und ich haben es übersetzt (manches war nicht immer klar zu verstehen) - ich denke jedoch, der Sinn kommt ganz gut rüber :-)Genießt es!

Hier ist das Video mit nachfolgender Übersetzung (das Video ist leider nicht mehr verfügbar):

Frager: Ich mag es nicht und ich bekomme totale Panik, wenn ich Geld verliere

Byron Katie: Also, Du glaubst, dass Du überhaupt Geld haben solltest - Kannst Du wissen, ob das wirklich wahr ist?

F: Ich habe das gedacht (genuschelt)

B: Schau Dir an wie Du lebst, wenn du an Deiner Geschichte hängst: "Ich brauche Geld"

F: Das ist, warum ich nicht so viele Geschichten habe - aber ich habe immer noch ein Problem (undeutliche Aussprache)

B: Ist das wahr?

F: Ja, so weit

B: Über dieses Thema:

F: Geld, es zu verlieren

B: Wie lebst Du, wenn Du an dieser Geschichte festhält, "Ich brauche Geld", wenn Du keines hast.

F: Oh, das ist eine andere Geschichte: Ich bekomme Panik, ich verlier meine Stärke, meine Mitte

B: Es kann erschreckend (terrryfying) sein

F: Als Person schade ich auch den Menschen um mich herum. Ich denke ich habe meine 1. Ehe deswegen verloren

B: Einen guten Grund diese Geschichte zu behalten, der nicht schmerzhaft ist

F: Es motiviert mich, Geld zu machen

B: Du behältst Die Angst, Die Angst ist für Dich eine Motivation, um Geld zu machen? Die Motivation ist Angst.

F: Es ist?

B: Die Motivation basiert auf Angst.

F: Ok

B: Also, ich bin überhaupt nicht motiviert

F: Ich habe viele Ziele, viel Motivation, und ich motiviere alle Leute um mich herum

B: Das ist weder gut noch schlecht, das ist o.k. Das sind nur Fragen.

Es motiviert Dich , Geld zu machen. Kannst Du sicher sein, das Du ohne diese Motivation nicht das gleiche Geld gemacht hättest? Und das gleiche getan hättest?

F: Das kann ich nicht wissen.

B: Ist das nicht erstaunlich?

F: Da habe ich nie dran gedacht.

F: Du meinst, dass das einfach meine Entwicklung war, das Geld zu machen, egal was?

B: JA

F: Ich hätte das nie gebraucht?

B: Angst zu benutzen, es zu bekommen? Oder Motivation, es zu bekommen? Und wer wärst Du, ohne diese Geschichte?

F: Ich fühl mich ganz anders.(lacht - ist sprachlos - Gelächter im Publikum)

Schnitt

F: Ich will mein Geld, um sicher zu sein. Mein Geld, um anerkannt zu sein, wertgeschätzt und frei zu sein, und kraft(macht-)voll zu sein. Und ich gehe nicht davon aus, dass andere Menschen so handeln.

B: Das sollen wir auch nicht - (das steht uns nicht zu)

F: Dies ist, Du weißt, was ich fühle (Gelächter) Dies, weißt Du, fühl e ich.

Schnitt

F: Ich will, dass mein Geld sicher und geschützt ist.

B: Hoffnungslos - Vergebens - lies meine Lippen! (Gelächter),

Banken brennen, Länder werden bombardiert, Hoffnungslos, Menschen lügen, brechen ihre Versprechen, werfen Verträge weg, hoffnungslos

F: Du weißt, technisch gesehen gibt es einige Dinge, die man machen kann, um Geld abzusichern.

B: Der war gut.

Schnitt

F: Ja, ich könnte sogar großzügiger sein

B: Ja, das ist wahrscheinlich

B: Du zapfst die Gesetze dieser Art von Großzügigkeit an, das impulsiv ist, es muss zurückkommen, weil es ein Gesetz ist, denn es ist mit dem passenden "Verwalter" (Keeper), es weiß was zu tun ist. Es ist das EINE, das Depot, das es wieder herausgibt.

F: indem man großzügig ist?

B: Ja, es muss zurückkommen, damit es wieder hinausgeben kann. Und dann kommt es wieder zurück und gibt es wieder heraus. Es ist im Fluss. Ohne das fest-halten, was das Konzept ist, es bringt dich in die Position des Geizhalses.. Also es geht geizig raus und es kommt geizig zurück. Und wenn es in Milliarden zurückkommt, in Geld, dann fühlt es sich immer noch nicht so an. Weil Du an dem Konzept festhältst, dass du es sichern musst.

F: Ja

B: Du bist nicht der "Verwalter" davon, sondern als ob Du damit infiziert bist.

F: Es "verwaltet" mich.

B: Ja, es "verwaltet" Dich.

Schnitt

F: Ich will dass mein Geld sicher und geschützt ist.

B: Ich will, dass mein Denken …

F: Ich will, dass mein Denken (fragend) sicher und geschützt ist

B: Und das nächste, da ist noch mehr auf dem Zettel

F: wertgeschätzt, frei und kraftvoll

B: (nickt)

F: Mein Denken (fragendes, überraschtes Gesicht)

B:(nickt)

Schnitt

B: Geld ist wie Luft, es ist überall. Es gibt nichts, was du tun kannst, um es nicht zu haben. Und wenn ich es nicht habe, dann ist es, weil ich es nicht brauche. Aber mein Denken, das ist frei. So ist es (That's the Case)

F: So wird es sein. (That would be the Case)

F: Das Geld soll mich nicht verlassen oder sich nicht um mich kümmern oder zu anderen Menschen gehen.

B: Ja, Geld (Gelächter) Dann hast Du beobachtet, dass es dahin geht, wo es hingeht?

F: Also mein Geld sollte nicht ohne Erlaubnis gehen -

B: Ist das wahr?

F: Zu anderen Menschen

B: Das ist ein wunderbares Märchen. Was ist Realität davon?

F: Tja

B: Das ist was mein Ehe-Mann gesagt hat, als sie alles genommen haben, was er besaß.

F: Ah ja

B: Ja!

F: Das Gleiche …

B: Ja

F: Dann war es ja gut, dass er mit Dich hatte

B: (lacht - Gelächter im Publikum)

Schnitt

F: Ich brauche es, dass das Geld da ist wenn ich es will, um mir zu helfen, Dinge zu bauen die ich mag, und Menschen zu helfen, die ich liebe.

B: Hoffnungslos

F: Ich weiß, das sind wir vorhin schon einmal durch gegangen … (Gelächter)

B: (zum Publikum) Er guckt mich die ganze Zeit an, als würde er hier verschaukelt werden (he's gonna get one ride here) - Gelächter

B: Nein, nicht in Wirklichkeit. So, drehe es um: mein Denken …

F: Ich brauche mein Denken, damit es da ist, wenn ich es will

B: Ja, klar

F: … um mir zu helfen, Dinge zu bauen die ich mag

B: JA Sweatheart (Herzchen)

F: und Menschen zu helfen, die ich liebe.

B: Ja - Mich

F: Ich brauche mein Denken ...

B: Einfach: ich brauche mich …

F: Ich brauche mich um da zu sein, wenn ich es will

B: Wenn ich mich da haben will (When I want me to be)

F: Wenn ich mich da haben will, um mir zu helfen, Dinge zu bauen die ich mag und Menschen zu helfen, die ich liebe.

B: Mich um mich kümmern (Take care of myself)

F: Um mich kümmern (Take care of me)

B: Ja

F: Um mich kümmern

B: Ja, du hast Dich bisher nicht um Dich gekümmert - du hast dich um dein Geld gekümmert.

F: (Lachen und Augenverdrehen, rollt mit dem Kopf )

B: Es ist wie "Ich kümmere mich, sobald ich genug Geld habe, nachdem ich es gesichert habe"

F: Absolut!

F: Ich muß genug haben, dann erst kann ich das tun

B: "Ich werde dann glücklich sein" - aber "dann" kommt niemals.

Schnitt

F: Dies ist Nummer 5

Geld ist Sicherheit, Freiheit, nützlich, nützlich für, kraftvoll, offen, verbunden, stark, aufregend und voller Möglichkeiten und Abenteuer - DAS ist was Geld ist!

B: Drehe es um. Geld ist NICHT … Also Geld ist aufregend und Abenteuer - ist das wahr?

F: Absolut! Gib mir welches!

B: Sweatheart (Herzchen)! (Gelächter) Schau: Das Geld sitzt dort nur, es ist sogar langweilig, mit kleinen Gesichtern drauf, Geld ist … Es tut nichts, es sitzt nur da, es denkt nicht, es fühlt nicht, es weiß nichts, es kümmert sich nicht, es zeigt keine Vorlieben, es ist einfach nur ein Stück Papier. Selbst Goldmünzen sind genau das! Die Geschichte, die du darauf legst ist das, was aufregend für dich ist, was dich ängstigt, was dich stimuliert.

F: Richtig

B: Also, es ist einfach nicht wahr. Lass es uns umdrehen: Ich bin ...

F: Ich bin Sicherheit, Freiheit, nützlich, kraftvoll, offen, verbunden, stark, aufregend und voller Möglichkeiten und Abenteuer

YES! (Jubel aus dem Publikum!)


Ver�ffentlicht am 04.08.2009 12:14 von birgit  | ï¿½ Mr. Wong | ï¿½ yigg |  del.icio.us